South Africa

Nach knappen 4 Jahren...geht es endlich doch in die Buffelsdrift Game Lodge als Volunteer. Was Mai 2020 hätte beginnen sollen wird nun endlich vom 03. Januar bis zum 14.Februar nachgeholt. Letse goooooo!

FAQ

Ein paar Antworten zu vielleicht aufgekommenen Fragen zu der Reise und den ersten Tagen als Volunteer.

1

Wie war die Reise so? Alles gut gelaufen?

Jein. Der Flug nach Johannesburg verlief ohne grosse Probleme und sogar mit ein wenig Schlaf. Angekommen sind wir pünktlich, nur das Aussteigen und auf das Koffer warten hat zu lange gedauert. Da ich nur 1h35min hatte zum Flug wechseln und einen Inlandflug vor mir hatte, sollte ich durch die Passportcontrol, das Gepäck vom Gepäckband nehmen, durch den Zoll, das Gepäck dahinter wieder einchecken und nochmals durch die gesamte Security. Da das Boarding immer näher rückte, beschloss ich nach mehrmaligem nachfragen bei Mitarbeitern, den Koffer zurückzulassen und ohne ihn die Reise anzutreten, da mir gesagt wurde, ich könne dann in George einfach den Koffer bei Airlink (der zweiten Airline) angeben und er werde mir dann nachgeflogen. Ha, denkste. Mit 1.5h Verspätung in George angekommen war erstens der Schalter leer und zweitens fühlte sich danach auch bei 10 Anrufen niemand verantwortlich für den Koffer. Why again?!?
2

Und jetzt? Neuigkeiten über den Koffeer?

Ja. Am zweiten Tag fand ich endlich heraus, dass man nur den Flughafen selbst anrufen musste (in meinem Fall also Johannesburg) und die können dann veranlassen dass der Koffer dort hingeflogen wird wo er eigentlich gebraucht wird. Zum Glück habe ich ja wie immer seit Namibia 2022 ein super Handgepäck gepackt (ich werde langsam Profi), welches mir mal wieder die ersten Tage hier rettet. Das Gepäck wird jetzt von uns am Dienstag abgeholt und wird somit mit 5 Tagen Verspätung in Buffelsdrift ankommen.
3

Wie sind sonst so deine ersten Tage in Buffelsdrift verlaufen? Alles gut soweit?

Ja, alles paletti. Wir sind hier mit mir nur drei Volunteers (die Anzahl wird noch steigen auf 7 in 1.5 Wochen) eine hübsche kleine Truppe. Das Zelt ist ein wenig zu gemütlich für Spinnen für meinen Geschmack (ich muss die echt nicht über meinem Kopf hängen haben) und das Leben bis jetzt ein wenig abwechslungsloser als ich es von Naankuse gewöhnt bin, aber alles in allem ist es sehr schön. Ich wurde leider mit 42 Grad begrüsst, was da Arbeiten hier nicht wirklich erleichtert, aber daran werde ich mich hier im Hochsommer wohl gewöhnen müssen.  

Animals of Buffelsdrift

Da das hier eine 4-Stern Safari Lodge ist, will ich euch zuerst einmal die Tiere hier in Buffelsdrift vorstellen:

Es gibt hier in Buffelsdrift zwei 3000 Hektar grosse Reservate. Das eine gleich vor unserer Haustür ist dasjenige mit den meisten Game Species. Es hat knappe 30 Giraffen (der berühmteste davon ist Opa, der älteste, grösste, schönste und süsseste Giraffenmann), Cape Mountain Zebras, Black Wildebeest (aka Gnus), eine Büffelherde, Springbocks, Rebok, Rhinos, Waterbok, Nilpferde und noch Schakale, Erdmännchen und alles sonstige an Kleintieren. Ausserdem leben in einem gesonderten 6ha grossen Gehege 3 Löwen, eine Geschwistergruppe bestehend aus zwei Weibchen und einem Männchen (Shumba, Tonga und Safia). Sie wurden in Gefangenschaft geboren und können somit leider nicht ausgewildert werden. Im zweiten Reservat leben nebst vielen Game Species auch ein Gepardenweibchen mit ihren 3 kleinen Babies und bis vor kurzem noch ihre beiden vorherigen Babies, einem Brüderpärchen. Warum bis vor kurzem werde ich euch weiter unten erklären:) Die Lodge hat ausserdem noch 3 neun-jährige Elefanten, ebenfalls eine Geschwistergruppe aus einem Weibchen und zwei Jungs (Malaika, Boleilo und Shumbari). Deren Herde wurde im Krueger Nationalpark von Wilderern ausgelöscht und sie wurden hier von Hand aufgezogen. Auch sie können nicht wieder ausgewildert werden leider und verbringen ihren Lebensabend jetzt hier, liebevoll umhätschelt und vollgefressen:)
Ich hatte bereits das Glück so ziemlich alle dieser unglaublichen Tiere hier zu sehen, und teile gerne mit euch ein paar der tollen Bilder. Wie auch letztes Mal in Namibia werde ich hier keine Bilder von den Nashörner posten, aus Wilderer-Gründen. Falls ihr diese Bilder sehen wollt, müsst ihr zu mir kommen:)

Something Exciting!

Kommen wir jetzt also zur Geschichte mit den beiden männlichen Geparden. Bis vor einer Woche sind diese nämlich noch hier im Reservat umhergeschlichen. Sie sind aber für ein Zuchtprojekt zur Erhaltung und Vergrösserung der freilebenden Geparden-Genetik vorhergesehen. Da sie jetzt dann bald ins geschlechtsreife Alter kommen, sollten sie also in ein Reservat gehen, wo sie ihre Gene weitergeben können. Wir als Volunteers durften an diesem besonderen Tag dabei sein! Bereits sehr früh ging es mit einer ganzen Karosserie (Tierarzt + Gehilfen, Chef der Lodge plus Familie, Leute des neuen Reservats, Gepardenforschungsleute, Marketing etc) los ins Reservat auf die Suche nach den beiden Geparden. Funny Story in-between: wir sollten in der Nähe des Eingangs warten, damti die Tierärzte ihre Arbeit (also das Betäuben der Tiere) in Ruhe verrichten können. Sie gingen also los auf die Suche nach den Tieren (mithilfe der Geoortung durch die Halsbänder der Geparden). 10 Minuten später laufen uns die beiden Geparden geradewegs vor den Wagen!
Der Tierarzt durften dann also wieder umkehren und die beiden Geparden wurden praktisch vor unseren Augen betäubt. Wir durften dann bei ALLEM mithelfen, was so anstand um die beiden Tiere sicher in den Transporter zu bringen. Seht selbst!

Activities

01

Elephant Duties

Wir machen viel im Hintergrund für die Elefanten. Wir bereiten zum Beispiel einen Teil ihres Essens zu, was nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Diese Riesen essen eine MENGE!!! Auch befreien wir ihr Gehege von ihren Abfällen, seien dies ihre Hinterbliebenschaften oder ihr Spielzeug aka alte Zweige, die wir durch neue ersetzen müssen/dürfen. Auch putzen und befüllen wir ihr Wasserloch neu, und dies praktisch jeden Tag. 
03

Spekboom Buckets

Der Spekboom, ein wild wachsender Busch hier, ist Spitzenreiter wenn es ums CO2 abbauen geht. Dies macht er sogar noch effizienter als der Amazonas Regenwald. Buffelsdrift hat ein kleines Projekt ins Leben gerufen, wobei Touristen kleine Kübel mit einer kleinen Spekboompflanze mitnehmen und auf ihrer Reise wieder irgendwo einpflanzen können. Somit können sie praktisch ihren Flug von Europa nach Südafrika wieder "gutmachen" rein CO2-Abdruck mässig. Wir Volunteers dürfen diese Buckets selber machen, und zwar aus Elefantenscheisse...Ja, ihr habt richtig gehört. Regelmässig kehren wir vor der Elefantenhaustür ihre Hinterlassenschaften zusammen, und mischen diese zusammen mit Wasser und Holzleim zu einem Gebräu zusammen, aus denen wir Pflanzenkübel herstellen, um darin die Buschpflanze zu pflanzen. Spass sieht für mich anders aus, aber was sein muss muss sein. Und immerhin habe ich so meinen Flug bereits 10fach abgeleistet:)
02

Animal Feeding

Die Grasfresser wie Nashörner, Zebras und gewisse Antilopenarten hier im Reservat haben es im gerade schwer, Gräser zu finden, weswegen wir ihnen zweimal die Woche Heu bringen. Also wird jedes mal 10 Ballen Heu auf einen Pickup-Truck gehoben, die Fressstellen angefahren und die Ballen abgeladen. Dies ist aber jedes Mal cool, da die Tiere dafür gerne seeeehr Nahe ans Auto kommen. 
04

Maintenance

Regelmässig müssen wir auch allgemein im Reservat schauen, dass alles glatt läuft. Sei es Überprüfung der Elektrizität in den verschiedenen Zäunen und ob alles noch funktioniert oder das Auffüllen der Wasserlöcher. Mehrmals die Woche geht es dafür mit dem Truck raus und wir überprüfen gewissenhaft all diese Dinge. 

FAQ 

Bis jetzt mag ich die Leute hier wirklich am besten. Tanica, unser Coordinator, ist ein Jahr jünger als ich (was irgendwie komisch ist) und kommt prima mit uns klar und ist super cool drauf. Auch die Guides sind alle zwischen 20 und 30 Jahre alt und super entspannt. In so einer kleinen Gruppe Volunteers zu sein hat seine Vorteile. Jeder kennt jeden und es ist einfach alles privater irgendwie. Auch das nie gleich bleibende an Aufgaben gefällt mir sehr. Nie weiss man, was als nächstes kommt. Pläne werden immer wieder spontan über den Haufen geworfen weil was anderes dazwischen gekommen ist. Hat was erfrischendes, vor allem für mich die immer alles geplant haben muss:)

Leider ein paar Sachen. Erstens ist das Volunteer Camp verdammt weit weg von unserem Arbeitsplatz und von der Lodge selbst. Es braucht ein knapp 15-minütiger Walk um überhaupt zum Foodprep zu gelangen, wo wir uns täglich treffen. Scheint auf den ersten Blick nicht nach viel, aber wenn bereits um 9 Uhr über 30 Grad herrschen wird das zur Tortur. Auch das Essen lässt zu Wünschen übrig. Es gibt verdammt viel Wiederholung, und manchmal wird einfach vergessen dass ich Vegetarier bin. Nervig. Die Dungbuckets müssten für mich wirklich auch nicht sein, da diese fast jede Woche ein bis zweimal gemacht werden müssen. Die Wochenenden können auch verdammt langweilig werden, da wir praktisch keine privaten Ausflugsmöglichkeiten haben, da kein Auto vorhanden. 

Echt cool. Meist ist nicht viel los ehrlich gesagt, da wir meistens todmüde bereits um 9 Uhr ins Bett fallen, aber da es nur so eine kleine Gruppe ist ist alles sehr gechillt. Die Spinnen müssten nicht sein, vor allem da sie irgendwie seit 2 Tagen unser Zelt verdammt spannend finden. Man traut sich keinen Schritt mehr zu machen ohne vorher zweimal mit der Taschenlampe darauf gehalten zu haben. Wir haben Hühner, inklusive zwei Chicks und einem Hahn, was verdammt cool ist. Irgendwann will ich meine eigenen Hühner haben. Auch haben wir eine eigene Feuerstelle für Smores und gemütliches Zusammensein. 

Bis jetzt steht natürlich das Gepardenzeug an erster Stelle. Aber auch der Schulbesuch bei den ganz kleinen Kindern war toll, das Reiten natürlich und heute waren wir auch in einem Hunde- und Katzenheim zu Besuch, um dort Spenden abzugeben. Wir durften auch mit ein paar Hunden eine Runde spazieren gehen. Die waren Zucker! Natürlich war es auch teils traurig, da die Tiere nicht besonders viel Platz haben und die meiste Zeit des Tages in ihren Zwingern verbringen...Aber wir werden am Wochenende nochmals versuchen jeweils dorthin zu kommen, um zu helfen und vielleicht auch ein paar Sachen zu spenden. Mal sehen. 

Special Treat 1.0

Da wir zwei Wochen lang zu siebt dastanden, entschied sich die Bossliga dazu, dass wir ein Wasserloch für die Tiere bauen sollte. Ist eben einfacher mit vielen Personen. Der erste Tag war hart. Auch mit sieben Personen ist ein Loch von 3x3 metern und einem halben Meter tief zu graben und zu pickeln harte Arbeit. Vor allem in einer Hitze von knappen 40 Grad. Hitzestich war sozusagen vorprogrammiert. Aber wir haben durchgezogen und das Loch in 2.5 Stunden gegraben. Hört, hört! Als Belohnung ging es für uns zu einer alten Höhle mit einer uralten Höhlenmalerei. Und am Abend gab es noch ein traditionelles Braai mit unserer Coordinatorin Tanica, mit ihrem Boss Lucius und dem Big Boss der Lodge Pieter.  

Special Treat 2.0

Die Woche darauf ging es mit dem Wasserloch natürlich weiter. Noch konnte es ja nicht benutzt werden von den Tieren. Dieses mal bekamen wir allerdings unterstützung, und zwar von den "offiziellen" Arbeitern hier auf der Farm. Denn wie man ein perfektes Wasserloch instand setzt, wussten wir natürlich nicht:) Also hiess es Zement herstellen, den Fertigen zum Loch schleppen und Steine sammeln, um diese dann in den trocknenden Zement an den Rand eindrücken. Für was, dass weiss ich bis heute nicht. Aber auf jeden Fall sind wir überaus stolz auf unseren "Amsterdam", made by Eco-Ambassadors! Und als Dank liess uns Chris, der Hauptmechaniker, im Bagger fliegen:) Seht selbst!
PS: Zum Dank für unsere Arbeit bekamen wir die nun nicht mehr gebrauchten "Watercribs", also die ehemaligen Tränken, die wir durch das Wasserloch ersetzt haben, als private Badewannen-Pools. Siehe Bild unten.

Cango Caves

Da wir den einen Samstag am Weekend nach der harten Woche mit am Pool chillen verbracht hatten, wollten wir das am Sonntag ein wenig ändern. Und zwar gingen Janina, Lucca und ich zu den Cango Caves in der Nähe, um dort die Adventure Tour zu absolvieren. Der Guide warnte unsere Gruppe bereits vor dem Start der Tour über bereits geschehene Unfälle und sogar Todesfälle während dieser Tour. Da man dabei durch extrem schmale, niedrige und enge Durchgänge durchmusste, blieben auch schon mal Leute für über 11 Stunden stecken oder starben ganz. Es sollte Angst machen, um beleibtere Kunden davon abzubringen, die Tour durchzuziehen. Was leider nicht funktionierte. Zum Glück positionierten wir uns so, dass wir gleich hinter dem Guide hergingen, da wir unter keinen Umständen stecken bleiben wollten hinter eher unsportlichen Typen. Es war ATEMBERAUBEND! Herzklopfen, Adrenalin pur! Ultra enge Gänge, bis hin zu nach oben führenden Rohrgängen, durch die man sich durchquetschen musste in einem perfekt abgestimmten Muster, Gänge wo man kriechen musste oder sich auf dem Rücken nach unten gleiten lassen, dabei die Steindecke nur Zentimeter über dem Gesicht. Keine Ahnung, ob es alle geschafft haben, da wir als eine der ersten fertig waren und wieder zum Taxi mussten. Aber es hat sich über alle Massen gelohnt, auch wenn es nicht für jeden was ist. 

View in Action

Die beiden Videos zeigen Ausschnitte der Adventure Tour. Glaubt mir wenn ich euch sage dass es noch viel geiler war als es aussieht:)

Rückenrutsche

Denk dich dünn

About Activities 2.0

Natürlich gibt es auch Aktivitäten, die wir nicht so regelmässig oder sogar nur einmalig machen. So war es mit dem Wasserloch "Amsterdam" zum Beispiel. 

Ein paar andere Aufgaben: 

  • Schulbesuch: Eigentlich geht es einmal die Woche zur nahegelegenen Schule/Kindergarten. Aber das kann auch mal für ne Weile pausieren. Die Kinder freuen sich immer unsäglich über unseren Besuch und nennen uns "Tädi", also Tante, eine Höflichkeitsfloskel. Nach dem meist einstündigen Besuch sind wir Volunteers meistens fix und fertig, da wir ununterbrochen bespielt, beklettert und allgemein in Beschlag genommen wurden. Es ist gleichermassen erfüllend wie es auslaugend ist. 
  • Tierheim Oudtshoorn: Wir haben das offiziell von Buffelsdrift nur einmal gemacht, um Decken und Kissen zu spenden, aber Janina, Lucca und ich sind noch ein weiteres Mal dort aufgetaucht mit ganz viel Futter und Spielzeug und natürlich Knuddeleinheiten für die Hunde und Katzen. Es bricht uns zwar jedes Mal das Herz, uns wieder zu verabschieden, aber ein bisschen Liebe hat jedes Tier verdient, auch wenn es uns wehtut. 
  • Cheetah Location: Auch wenn das normalerweise die Guides auf offieziellen Touren für Touristen tun, kommen wir auch ab und zu in den Genuss, zu versuchen, die Gepardenmutter mit ihren drei Babies zu suchen. Das eine Mal, wo wir es allerdings versucht haben, hat sie sich drei Stunden lang konsequent vor uns versteckt. Aber schöne Sightings gibt es im Reservat natürlich trotzdem. Seien es Strausse, Giraffen oder Zebras mitsamt Neugeborenem. 
  • Traktor fahren: Normalerweise macht das Klaas, der uns bei der Arbeit mit den Elefanten unterstützt. Da wir meist tagtäglich deren Äste zum Spielen abholen und wieder Neue auffüllen, sind wir eigentlich mehr auf einer Ladefläche als auf zwei Beinen. Und natürlich können wir uns es nicht gefallen lassen, so viel mit dem Traktor rumzufahren, aber selbst nie das Lenkrad in die Hand genommen zu haben. Also hat uns Klaas einfach mal beigebracht, wie man so ein Ding fährt. Und es hat SOOOOO Spass gemacht! 

3.2

Wilderness

Unseren Ausflugssamstag haben wir dafür genutzt, mit einer grösseren Gruppe nach George, genauer nach "Wilderness" zu fahren, um dort zu kajaken. Und die Aussicht auf dem Fluss hat sich gelohnt, trotz Schulterverspannung die Tage danach. Ich habe mich nach Hawaii zurückversetzt gefühlt. Dschungelfeeling pur!

9.2-11.2

Mosselbai Weekend

Unser letztes grosses Wochenende verbrachten wir, sprich Lucca, Janina, die Neue Lilou und ich in Mosselbai. Wir bekamen tatsächlich einen extra halben Tag am Freitag frei, um bereits um 13 Uhr nach Georg loszufahren mit einem Taxi. Von dort ging es mit einem gemieteten Auto auf der falschen Seite der Strasse :) nach Mosselbaai. 

9.2: Gin Masterclass

Nach einem gelungen Start ins Leben eines Autofahrers, der auf der linken Seite fährt und auch schaltet, kamen wir in unserer Villa für zwei Nächte an. Mit einem wunderbaren Blick über das Meer, drei Zimmern mit jeweils eigenen Badezimmern und tollen Balkonen konnten wir uns echt nicht beschweren. Viel Zeit blieb uns aber nicht, da wir gleich um 18 Uhr eine Gin Masterclass gebucht hatten. Dort konnten wir unser eigenen Gin destillieren und auch die hauseigenen Gins natürlich probieren. Nach einem gelungenen Abend ging es leicht angeheitert (ausser natürlich für den Fahrer) zurück und direkt ins Bett. 

10.2: Beach & Food

Den zweiten vollen Tag verbrachten wir überwiegends am Strand. Nach einem ausgewogenen Lunch ging es an den grössten Strand der Stadt, wo wir auch den Grossteil des Nachmittags verbrachten. Die anderen wollten eigentlich noch auf ein Speedboot, aber das war viel zu teuer, sogar für uns Europäer. Mit drei Take-away Pizzen ging es für uns dann wieder in unsere hübsche Villa und mit viel Wein und Gelächter ging es dann spät in der Nacht für uns in die Heia. 

11.2: Paddling Pool & Lighthouse

Am zweiten und letzten Tag ging es ein wenig früher bereits los mit packen und die Villa verlassen. Dann fuhren wir an den "Paddling Pool", einem kleinen Gezeitenpool direkt an den brechenden Wellenn des Steinstrandes. Auch dort liess es sich ganz angenehm die Zeit verbringen. Da die Temperaturen im Gegensatz zu Oudtshoorn super angenehm unter 30 Grad lagen, konnten wir es ganz gut aushalten. Danach wollten wir aber unbedingt noch zum Leuchtturm hoch, wo wir sogar Delfine sahen! Und Rock Hyraxes, süsse kleine Meerschweinchen-ähnliche Dinger. Natürlich durfte auch eine Modelsession nicht fehlen!

Elefant Feeding (Touristy Stuff:))

Sechs Wochen lang habe ich diese Aktivität nicht gemacht. Zuerst, weil ich nicht so der Tourist raushängen lassen wollte, danach weil es in Vergessenheit geraten ist oder weil schlicht und einfach keine Zeit war. Aber schlussallerendlich konnte ich mich dann doch nicht dem Sog der Elefanten entziehen und an meinem zweitletzten Arbeitstag bin ich doch noch die Elefanten füttern gewesen. Schon unglaublich, diese sanften, und so eindrücklichen Riesen so nahe zu kommen. Dass so was grosses existieren kann über Wasser?!? Auch wenn man sich als Volontär ein wenig komisch fühlt, so unter Touristen, haben sich die Bilder und die Erinnerungen gelohnt. 

"Obwohl ich mit Naankuse bereits unglaubliche Erfahrungen gemacht habe, die schwer zu toppen sind, hat mich Buffelsdrift vor allem durch die Personen (Guides, Coordinator, Volunteers und andere Arbeiter) sehr bewegt. Die 6 Wochen sind wie im Flug vorbeigegangen und schwereren Herzens als gedacht verabschiede ich mich von den Leuten dort. Danke, dass ihr den Ort zu etwas Besonderem gemacht habt für mich und allgemein uns Eco-Ambassadors!"
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© Arina Schüepp, 2024